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Wie Sie Vorsätze wirklich in die Tat umsetzen

Haben Sie sich auch schon Vorsätze gemacht – beispielsweise auf das Neujahr – und anschliessend nicht in die Tat umgesetzt? Dann geht es Ihnen so, wie über 90% der Menschen.

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie Vorsätze wirklich umsetzen, dann lesen Sie weiter.

Ist es wirklich Ihr Wunsch?

Überlegen Sie sich genau, was für Vorsätze Sie sich nehmen. Sind es wirklich Ihre Vorsätze? Wenn Sie sich beispielsweise vornehmen, ab nächstem Jahr mit dem Rauchen aufzuhören, dann muss es Ihr inniger Wunsch sein. Wenn sie jemandem zuliebe mit Rauchen aufhören wollen, dem Partner, der Partnerin zuliebe oder weil der Arzt meint: „Es wäre noch gut, wenn Sie aufhören zu Rauchen“, etc., vergessen Sie es. Das wird nie klappen! Dann stehen Sie besser dazu, „ich weiss, es ist ungesund, aber ich bin im Moment nicht bereit mit dem Rauchen aufzuhören“. In diesem Falle müssen Sie weder argumentieren, noch sich rechtfertigen, es ist nun mal einfach so. Wenn Sie es trotzdem versuchen und scheitern, sind Sie einerseits frustriert und andererseits nagt das am Selbstvertrauen. Beides ist Verschwendung von Energie, die Sie besser für wirkliche Vorsätze nutzen.
Fazit: Nehmen Sie sich etwas vor, dass Sie sich gut überlegt haben, etwas was Sie wirklich wollen, weil es Ihnen entspricht, weil es für Sie stimmt.

Weshalb ist es Ihr Wunsch?

Überlegen Sie sich genau, weshalb es Ihr Wunsch ist. Wenn Sie beispielsweise eine Sprache erlernen wollen, muss dies ein tieferer Grund haben. Wenn Sie sich sagen: „Es ist in der heutigen Zeit noch cool, wenn man Englisch spricht“, ist dies eine recht oberflächliche Angelegenheit, die zum Scheitern verurteilt ist. Sie werden sich die notwendige Zeit nicht nehmen. Da muss schon ein handfester Grund hin. Sie wollen in zwei Jahren für Ihren Arbeitgeber nach Australien oder Sie haben den sehnlichsten Wunsch, in drei Jahren auf den Malediven eine Tauchschule zu eröffnen, dann sind das handfeste Gründe, die stark sind und die Sie animieren, die notwendigen Schritte zu unternehmen und die nötige Energie frei setzen, dass Sie auch durchhalten werden.
Aber auch hier gilt: Ist es wirklich Ihr Wunsch? Wenn Ihre Chefin der Ansicht ist, dass Sie in zwei Jahren nach Australien versetzt werden sollten, Sie das aber nicht wirklich wollen, wird auch das nicht funktionieren und Sie werden bald genügend Ausreden haben, weshalb gerade heute der Zeitpunkt um Englisch zu lernen, ungünstig ist.

Erstellen Sie einen realistischen Plan

Wenn Sie sich Ihre Vorhaben gründlich überlegt haben und die oben gestellten Fragen durchgegangen sind, ist es Zeit für einen realistischen Plan. Um bei den Sprachen zu bleiben: Wenn Sie finden: „Ab nächstem Jahr lerne ich Fremdsprachen, ich starte mal mit Französisch, Italienisch und Spanisch“, dann gehört das ins Land der Träume. Eine Sprache wird Sie genügend auslasten. Wenn Sie sich genau überlegt haben, weshalb Sie etwas unternehmen wollen, weshalb Sie jetzt gerade eine Sprache erlernen wollen, dann wird Ihnen auch klar sein, welche Sprache jetzt angesagt ist. Die anderen beiden Sprachen dürfen Sie sich getrost noch aufsparen.

Ein weiterer Punkt bei der Planung ist, dass Sie sich überlegen, was denn täglich oder wöchentlich überhaupt möglich ist. Wenn Sie sich vornehmen, täglich zwei Stunden Sprachen zu lernen, dann ist das schlicht unrealistisch, es sei denn, Sie nehmen sich eine Auszeit oder reduzieren Ihr Arbeitspensum, um eben diese Sprache zu lernen. Im normalen Arbeitsalltag, wenn alles so weiter läuft wie bisher, wird eine halbe Stunde eher realistisch sein.
Überlegen Sie sich auch, wann, also zu welcher Tageszeit Sie was machen. Wenn Sie abends nach dem Arbeiten jeweils todmüde sind, dann ist Lernen kaum ideal. Da wäre der Vorsatz Sport zu treiben eher angesagt. Aber Vorsicht: Sie könnten sich nun natürlich vornehmen, abends nach dem Arbeiten zuerst eine halbe Stunde joggen um anschliessend fit zum Lernen zu sein und dann die halbe Stunde Sprachtraining einzuplanen. Da lauert schon wieder die Gefahr, dass dies zu viel ist, Sie sich übernehmen und diese gute Stunden nicht einzuhalten ist.
Auch der Zeitpunkt ist wichtig. Wenn Sie einen hektischen Job haben und Sie wissen genau, dass Sie abends nie aus dem Büro kommen (dies ist ein anderes Thema, dass genauer untersucht werden müsste – aber lassen wir das für den Moment), dann ist es nicht sinnvoll, seine Vorhaben auf den Abend zu verlegen. Da wäre eine halbe Stunde früher aufstehen eher angesagt. Sie wissen selbst am besten, zu welcher Tages- oder Nachtzeit Sie für was fit sind. Werden Sie sich hier Ihrer persönlichen inneren Uhr bewusst und planen Sie danach.

Wenn Sie eine realistische Planung erstellt haben, können Sie die langfristige Planung in Angriff nehmen. Bis wann wollen Sie was erreicht haben? Einige Beispiele: Abnehmen; bis in 6 Monaten 10 Kilogramm abnehmen und halten. Joggen: Bis in drei Monaten über 20 Minuten ohne Pause joggen, bis in sechs Monaten eine Stunde ohne Pause, bis in einem Jahr Teilnahme an einem Volkslauf über 10 Kilometern, etc. Auch hier gilt es, realistisch zu bleiben. Lieber von den Vorschritten überrascht sein, als Frustration vorprogrammieren.

Da höre ich natürlich schon den Einwand, Ziele müssten herausfordernd und hoch gesteckt sein. Dem kann ich nur beipflichten. Nur gilt das für Vorhaben, wo man bereits einige Erfahrung gesammelt hat und für Angelegenheiten, in denen man gut oder sehr gut ist. So kann sich ein passionierter Marathonläufer das Ziel für seinen nächsten Marathon hoch stecken oder die Triathletin, die bereist 10 Langdistanz-Triathlons in den Beinen hat, kann sich in einem Jahr Hawaii zum Ziel nehmen oder das Sprachgenie das bereits zehn Sprachen beherrscht, kann sich vornehmen, Chinesisch in einem Jahr zu lernen oder der Spitzenverkäufer nimmt sich vor, nächstes Jahr 25% mehr Umsatz zu machen, obwohl der Markt eher am Schrumpfen ist etc., etc. Nur reden wir hier von Vorhaben, die uns faszinieren und begeistern, da brauchen wir uns nicht speziell zu motivieren. Oder müssen Sie sich für Ihr Hobby motivieren? Wenn ja, würde ich mir mal überlegen, ob Sie das richtige Hobby ausüben. Mit dem Beruf ist es gleich, wenn Sie sich permanent für Ihren Job motivieren müssen, wäre es an der Zeit zu überlegen, ob Sie den richtigen Job haben. Dies ist aber ein anderes Thema, mehr dazu erfahren Sie an unserem Seminar „Lebensvision und Berufung“.


Meilensteine setzen und feiern

Abgeleitet von der langfristigen Planung können Sie nun Meilensteine setzten. Meilensteine sind Ereignisse, die für Sie einen wirklichen Erfolg bedeuten. Erfolgreich den ersten Volkslauf absolviert haben, sechs Monate ohne Zigaretten, aus dem Flugzeug steigen und sich in der Fremdsprache unterhalten zu können, eine Prüfung abgelegt zu haben oder Sie haben sich in fünf Monaten schon so daran gewöhnt, dass Sie ohne tägliches Joggen nicht sein können, usw. usf. Planen Sie schon heute, wie Sie die Meilensteine feiern wollen. Es muss ja nichts Grosses oder Kostspieliges sein, aber feiern Sie, seien Sie sich das wert!


Verinnerlichen und Verankern

Nun geht es darum, alles im Unterbewusstsein zu verankern, damit uns das Unterbewusstsein auch unterstützt. Zuerst müssen Sie sich das Ziel vor Augen halten. Werden Sie sich klar darüber, was Sie sehen, fühlen und hören, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Hören Sie die Komplimente, die Sie erhalten, wenn Sie Ihr Wunschgewicht erreicht haben, sehen Sie sich vor sich, wie sie mit Ihrem Wunschgewicht aussehen und fühlen Sie, wie gut sich das anfühlt. Oder fühlen Sie, wie stolz dass Sie sind, wenn Sie die neue Fremdsprache beherrschen, hören Sie, wie Sie in der Australischen Niederlassung an einem Englischen Meeting teilnehmen und sehen Sie sich, wie sie sich mit den Kollegen und Kolleginnen in Australien unterhalten und die Freizeit verbringen. Malen Sie sich diese Situationen lebhaft und farbig aus! Hier dürfen Sie nun gerne etwas übertreiben. Die Ziele müssen wirklich lohnenswert sein!
Das Verankern und verinnerlichen: Nun begeben Sie sich in einen entspannten Zustand, schliessen die Augen und begeben Sich vor dem inneren Auge in diese Ziel-Situationen. Sehen, hören und fühlen Sie, wie gut das tut, sich im Ziel zu sehen, geniessen Sie diese Situationen, sehen Sie sich selbst in den Bildern. Wiederholen Sie dieses verinnerlichen täglich zweimal für ca. drei Wochen, dann ist das Ziel verankert.
Wenn Sie darüber sprechen, sprechen Sie bestimmt. Etwa so: „Ich kann kaum warten, in zwei Jahren nach Australien versetzt zu werden“, „in einem Jahr, werde ich am Silvesterlauf teilnehmen“, „in sechs Monaten habe ich mein Idealgewicht erreicht, dann werde ich diese Hosen wieder tragen“.
Sprechen Sie nie in der Möglichkeitsform, also etwa „ich werde mal schauen, ob ich am Silvesterlauf teilnehmen werde“, „ich werde mal versuchen, mit Rauchen aufzuhören“, „vielleicht werde ich dann mal eine Tauchschule gründen, Fremdsprachen waren aber noch nie meine Stärke“. In diesen Sätzen ist das Versagen schon Eingebaut. Hören Sie sich die Unterschiede an, wie viel mehr Kraft in den bestimmten Aussagen steckt.

Rückschläge

Trotz aller Vorbereitung kann es mal vorkommen, dass Sie rückfällig werden, der innere Schweinehund stärker ist. Seien Sie deswegen nicht frustriert und machen Sie sich keine Vorwürfe, denn diese helfen Ihnen nicht weiter, im Gegenteil, denn Sie verankern im Unterbewusstsein nur die Botschaft des Versagens. Nehmen Sie es locker aber schauen Sie dazu, dass der Rückfall nicht zur Normalität wird. Steigen Sie nochmals beim Punkt „verinnerlichen und verankern“ ein und arbeiten Sie nach Plan weiter.

Nun bin ich natürlich gespannt, was für Erfahrungen Sie mit Vorsätzen und mit dieser Anleitung machen. Schreiben Sie mir: Mail an Rolf Rado